Die Technik des Hubschrauberfliegens

Steil nach oben hebt ein Hubschrauber ab, mit lauten Rotorengeräuschen macht er auf sich aufmerksam und zieht so etliche Zuschauer und Flugbegeisterte an. Aber wie funktioniert das Ganze?

Wie kann ein Hubschrauber horizontal abheben, während ein Flugzeug eine extrem lange Startbahn benötigt, um in die Lüfte aufzusteigen?

Nun, das Prinzip ist einfach, die Technik liegt hier im Rotorblatt. Das Rotorblatt am Hubschrauber zerteilt die Luft in zwei Ströme. Der obere Strom hat hierbei die meiste Arbeit zu erledigen, denn dieser hat aufgrund der gewölbten Oberfläche einen längeren Weg zu beschreiten – gegenüber dem unteren Luftstrom. Diese Luftstromzerteilung ist der Grund dafür, dass ein bestimmter Druck entsteht, der es dem Hubschrauber ermöglicht, steil nach oben abzuheben.

Durch diese Technik kann ein Helikopter auf kleinstem Raum landen bzw. aufsteigen, sodass dieser sehr gerne als Rettungshilfe eingesetzt wird. Der Rettungsdienst könnte wohl ohne einen solchen Helikopterflug kaum so erfolgreich Leben retten, denn oftmals befinden sich die Verletzten an Stellen, wo man mit einem Auto oder auch zu Fuß nicht unbedingt hingelangen kann. So werden Hubschrauber auch gerne in den Bergen eingesetzt, um Menschen zu retten, die aufgrund einer Lawine oder auch Steinschlag nicht in der Lage sind, den Berg auf eigene Faust zu verlassen.

Foto: Der Heckrotor – ohne ihn gehts nicht!

Aber auch in der Freizeit werden Hubschrauberrundflüge gerne unternommen, eben aufgrund dieser einmaligen Technik, dass der Hubschrauber geradewegs nach oben fliegt, ohne eine lange Start- bzw. Landebahn zu benötigen. Ein kleiner Landeplatz ist hier völlig ausreichend, beispielsweise das Flachdach eines Hauses, wie oftmals in Krankenhäusern der Fall, wo ebenfalls Notfälle mit dem Hubschrauber eingeflogen werden.

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